Montag, 30. August 2010

Brigade-Max-Haferkorn

Max Haferkorn wurde 1893 in Leipzig geboren und war Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands. Der gelernte Schlosser arbeitete bei der Leipziger Straßenbahn und engagierte sich bei den Jungkommunisten. Am 24.3.1924 wurde Max Haferkorn auf einer Protestdemonstration in der Dresdner Straße von der Polizei erschossen. Ein Zufallsopfer? Die Empörung und Trauer um diese Tragödie war in der Leipziger Bevölkerung so groß, dass an seiner Beisetzung auf dem Nordfriedhof hunderte Menschen teilnahmen. An diesem Tag ruhte der gesamte Leipziger Straßenbahnverkehr für eine Viertelstunde. Der Mörder von Max Haferkorn wurde nie ermittelt.

Vom Ende der 50er Jahre bis 1992 trug die 33. Polytechnischen Oberschule den Namen Max-Haferkorn-Oberschule, zu seinem Gedenken. Dieser Name wurde aber 1992 in 33. Schule umbenannt.
Heute erinnert nur noch die Max-Haferkorn-Straße im Stadtteil Eutritzsch und sein Grabstätte auf dem Nordfriedhof an ihn.

Kein Opfer wird je VERGESSEN!
Brigade-Max-Haferkorn

Quelle: Brigade-Max-Haferkorn

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