Montag, 12. September 2016

1. SC Göttingen 05 – Unione Sportiva Italiana Lupo-Martini Amateure

12.09.2016
6. Spieltag Landesliga Braunschweig
Ergebnis: 2 : 4
Maschpark
Zuschauer*innen: 201

Es muss Einiges im meinem Leben schief gelaufen sein, wenn ich mich Sonntagmittag ins Auto setze und nach Göttingen fahre. Und das bei allerbestem Spätsommer; Wetter, 32 Grad aufwärts erwarteten mich vor der Haustür. Doch anstatt das Freundschaftsspiel vom letzten Wochenende, im gut klimatisierten Altbau mit Text und Bild der weltweiten Öffentlichkeit zu präsentieren, verzichtete ich darauf und bewegte mein Vehikel Richtung Leipzig-Ost. Dort gleich einmal die Stoßdämpfer getestet und man reihte sich auf der A38 zwischen Skodas aus CZ und PL ein.

Eine Stunde vor Anpfiff und ordentlich durchgeschwitzt trotz Klimaanlage, erreichte man Göttingen. Per pedes ging es zügig zum Maschpark, der aktuellen Heimstätte von NullFünf für diese Saison. Für die heute anwesenden 200 zahlenden Zuschauer*innen reichte das auch völlig aus. Kurzer Schlenker vorbei am Fanshop und dem Getränkestand, sowie ungläubiger Blicke. „Warum tut ihr euch das an?“ Tja, das frage ich mich auch manchmal. Doch keine Zeit für Erklärungen, es folgte der Einlauf der Mannschaften und ich brauchte ja noch verwertbare Fotos. Ohne Probleme schlenderte ich durch den Maschpark, nervige Ordner waren keine vor Ort, und so waltete ich meines Amtes. Die Heimelf startete stark in Hälfte eins und schaffte es sogar zwei Tore zu machen. Hätten sogar ein paar mehr werden können, doch die Chancenverwertung war unterirdisch. Nach dem Pausentee musste kommen was alle ahnten, die Heimelf verwaltete das Ergebnis während die Gäste aus Wolfsburg immer gefährlicher wurden. Am Ende klingelte es gleich 4 mal im Kasten von Nils Holzgrefe. Somit ist Göttingen seit dem 29.05. ohne Sieg im Ligabetrieb.

Normalerweise würde ich jetzt die Rückfahrt nicht erwähnen, wären da nicht unsere Freunde und Nachbarn aus Sachsen-Anhalt gewesen. Vollsperrung Höhe Querfurt, Falschfahrer auf der Umleitungsstrecke nahe Halle an der Saale waren nur so ein paar Highligths der Autofahrt. Schlussendlich erreichten wir kurz vor Mitternacht heimischen Boden und ließen bei Falafel und Brot die Tour ausklingen.

 

 

 

 

 










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